Emissionen in der EU zwischen 1990 und 2005 um 7,9% gefallen

24 02 2008

Im Gleichen Zeitraum sind die Emissionen im Transportsektor um 25,6% gestiegen!

Im Marine und Flugverkehr ist der Anstieg mit über 60% noch weitaus drastischer!

http://www.greencarcongress.com/2008/02/total-ghg-emiss.html#more





Deutsche/europäische Autohersteller heulen wie Kleinkinder!

20 12 2007

Selbst in den USA fällt so machem auf, wie lächerlich die Reaktion der Autoindustrie auf die jüngsten Ankündigung der EU ist.

Klar, würde die Regelung bedeuten, dass ab 2015 eine Mercedes S-Klasse oder ein Audi A8, ca. um 10.000 € teurer werden würde.

Ist die Vorlage der EU überhaupt Gerechtfertigt?
Absolut! Es ist nun lange Bekannt, dass die Autos effizienter werden müssen. Die Technologien sind da um dieses Ziel zu erreichen. z.B. PHEV, BEV, E85-fähige Motoren, Bremsenergierückgewinnung, HCCI, etc.
Die EU hat schon in den 90ern angekündig die Emissionen der Neuwagen auf 120 Gramm beschränken zu wollen! Die Autoindustrie hatte also genug Zeit sich auf diese Entwicklung einzustellen!

Wenn man bedenkt, dass bei dem 120 Gramm Ziel der EU, etwa 10 Gramm über Beimischung von Biosprit erreicht wird, bleibt bei einem durchschnittlichen Ausstoß von heute 160 Gramm heute, eine Verbesserung von 23%, welche von den Autokonzernen geschultert werden muss. 23% bis 2015, das ist eine Verbesserung von weniger als 3% im Jahr, bis die Strafen voll wirksam werden.

Es bleibt nur zu sagen: „Auf in die Zukunft, meine Herren! Die Zeit der Ausreden ist abgelaufen! Lassen sie die Autoindutrie nicht zur zweiten Fotofilmindustrie werden, weil der Einsatz von wirklichen Innovationen verweigert wird! Aufwachen!“

Andere Industrie wie die Luftfahrtindustrie haben die Zeichen der Zeit erkannt und geben den Widerstand langsam auf. Und das Obwohl für Flugzeuge keine Technologien wie BEV, PHEV, HCCI, Bremsenergierückgewinnung oder ähnlichem auf dem Plan stehen:
http://www.tageschau.de/wirtschaft/emissionshandel2.html

Bitterböser Kommentar auf Autobloggreen:
http://www.autobloggreen.com/2007/12/20/european-automakers-are-a-bunch-of-whiners-over-co-sub-2-sub-r/





Milliardenstrafen für europäische Autoindustrie

18 12 2007

Die Zeitung der Westen schreibt:
„Die Hersteller hatten im Jahr 1998 versprochen die Abgase bis zum Jahr 2008 auf durchschnittlich 140 Gramm pro Kilometer zu senken. Heute liegen sie weiter bei 160 Gramm. Hochgerechnet auf die Auto-Flotten müssten die Autobauer zwischen vier und 13 Milliarden Euro Strafen schultern.
Am 19. Dezember soll eine Entscheidung fallen. Zeitungsberichten zufolge könnte VW mit knapp drei Milliarden Kosten, Daimler mit 1,5 und BMW mit 1,4 Milliarden Euro belastet werden. Frankreichs Hersteller PSA müsse 1,3 Milliarden Euro und Renault eine knappe Milliarde Euro schultern, während der Kleinwagen-Spezialist Fiat mit 0,65 Milliarden Euro belastet würde.“

Das Gejammer der deutschen Autoindustrie ist für den einen oder anderen schon wirklich zu einer Qual geworden. Es ist nun seit Jahren klar das strengere Grenzwerte für CO2 eingeführt werden. Direkt oder indirekt und das fast Weltweit. Die USA verabschiedes den 35 MPG Stadart für 2020, die EU streitet sich noch, ob es nun 120, 130 oder 140 sein dürfen und ob die deutsche Autoindustrie mal wieder eine Sondergenehmigung bekommt.
Es ist an der Zeit, dass auch die deutschen Autokonzerne begreifen, dass Sie entweder in neue Technologien investieren können oder das Geld lieber in Form von Strafen an den Fiskus abgeben und zugleich die schlechte Presse kassieren.

Seit Jahren stapft die Autoindustrie mit einer unübertroffen Zielsicherheit immer wieder in die Fallen, welche durch öffentliche Diskussionen wie Klimaerwärmung, Waldsterben, Feinstaub, Katalysator, etc ausgelegt werden. Die Franzosen sind hier oft geschickter, sie gehen solche Themen aktiv an und können aus den öffentlichen Diskussionen meist als Sieger hervorgehen. Die Deutschen hingegen argumentieren erst monatelang dagegen , bis man es dann letzten Endes doch immer macht.

Wie oft soll den dieser Fehler denn noch gemacht werden? Prio. 1 auf den Agenda, sollte die Reduzierung des Kraftsoffbedarfs und der Einsatz neuer Technologien sein und nicht Lobbyarbeit in Berlin und Brüssel. Natürlich hat die dt. Autoindustrie eine Sonderstatus, wegen der vornehmlichen Focusierung auf das Premiumsegment, doch gerade hier liessen sich Mehrkosten für ein Paar Hundert € besser an den Mann bringen, als im Kleinwagensegment.

Da aber die dt. Automanager etwas von ihrem Handwerk verstehen, sollten wir bald eine Reaktion auf diese Situation wahrnehmen. Welche auch immer?!?

Quelle:

Der Westen